Legé – 2024/2025
Französische Gäste in St. Georgen
Schüleraustausch mit Legé – Woche in St. Georgen 12.-18.10.24
Am Samstag kamen unsere Gäste mit viel Verspätung abends in St. Georgen an und wurden von den Eltern und von Herrn Morath sehr nett empfangen. Für den kleinen Hunger stand ein Buffet bereit und zum Kennenlernen haben die deutschen Schüler ein Spiel vorbereitet. Anschließend verbrachten die Gäste den restlichen Abend und auch den Sonntag in ihren Austauschpartnern in den Gastfamilien.
Am Montagvormittag lernten die Gäste unsere Schule bei einer Schulhausrallye, die Johanna und Annabelle vorbereitet hatten, näher kennen und wurden von Frau König im Rathaus freundlich empfangen. In Begleitung von Herrn Morath konnten die Gäste so auch die ersten Eindrücke von St. Georgen mitnehmen. Nach dem gemeinsamen Mensaessen, lernten sich die Schüler bei einem Sport- und Spielnachmittag besser kennen und hatten zusammen viel Spaß. Dieser Mittag wurde von Herrn Disch gestaltet.
Am Dienstag stand nach dem täglichen Meeting der Gruppen ein Ausflug an den Bodensee in Begleitung von Frau Hochstein auf dem Programm. Zuerst besichtigten die Schüler in zwei Gruppen die Pfahlbauten in Uhldingen und fuhren danach mit der Fähre von Meersburg aus über den Bodensee nach Konstanz. In ihrer Freizeit erkundeten die Schüler die Stadt, suchten Mitbringsel und stärkten sich in einem bekannten Laden.
Am Mittwochvormittag wurden zunächst deutsche Gesellschaftsspiele mit der neunten Französischklasse und Frau Hochstein ausprobiert. Den unbekannten Technikraum durften die Franzosen unter Leitung von Herrn Linsler bei einem Holzworkshop entdecken. Fleißige Helfer aus der 8d unterstützten die Gruppe. Jeder Schüler ging mit einem selbstgemachten Schlüsselanhänger nach Hause. Der Nachmittag war zur freien Verfügung in den Familien.
Am Donnerstag fuhr die Austauschgruppe mit Frau Schneider in den Schwarzwald und lernte bei einem Stopp im Uhrenpark Eble die Funktionsweise einer Kuckucksuhr kennen. Im Shop wurde ausgiebig gebummelt und nach Souvenirs Ausschau gehalten. Den Nachmittag verbrachten wir in den Vogtsbauernhöfen. Dort stellten die Schüler nach einer Führung in zwei Gruppen durch die schönen Häuser selbst eine Uhr her und gestalteten das Uhrenschild in einer Werkstatt. Ein tolles Produkt durfte mit nach Hause genommen werden.
Am Abreisetag verbrachten die Gäste den Vormittag nach der Verabschiedung in der Schule im Phonomuseum. Bei zwei Führungen in Begleitung von Herrn Disch informierten sich alle über die Entwicklung der Phonoindustrie vor Ort. Bevor der Zug am frühen Nachmittag Richtung Straßburg und Nantes abfuhr, verbrachten die Schüler mit ihren Partnern noch die letzte gemeinsame Zeit beim Pizzaessen in La Galleria in Begleitung von Herrn Furtwängler und den beteiligten Lehrern. Dann traten sie die lange Heimreise an.
Wir danken ganz besonders den französischen Kollegen Herrn Moustey und Herrn Potier für die Begleitung der Schülergruppe. Herr Potier hat zum letzten Mal nach vielen Jahren den Austausch begleitet, er wird am Schuljahresende in den Ruhestand gehen. Wir wünschen ihm alles Gute.
Barbara Schneider, 5.11.24
Deutsch-französischer Schüleraustauch – Gegenbesuch in Legé vom 10. bis 16. März 2025
Nachdem die französischen Schüler aus Legé im Oktober zu Gast in St. Georgen waren, machten sich nun die SchülerInnen der Realschule auf den Weg in die französische Bretagne.
Bei den zwei großen Exkursionen nach Nantes und an die Atlantikküste lernten wir die Region, ihre Kultur und ihre Geschichte kennen. Natürlich konnte beim Stadtbummel auch das ein oder andere Souvenir erworben werden.
An zwei Vormittagen durften wir am französischen Unterricht teilnehmen und bekamen so einen Einblick in das französische Schulsystem.
Auch Spiel und Spaß kamen nicht zu kurz, beispielsweise bei einer Olympiade in der „Playbox“, bei Sportaktivitäten im Schulhof oder beim gemeinsamen Spielen französischer Gesellschaftsspiele.
Die Nachmittage, Abende und das Wochenende verbrachten die SchülerInnen in ihren Gastfamilien und konnten so einen Einblick in den französischen Alltag gewinnen.
Mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen im Gepäck traten wir nach einer erlebnisreichen Woche wieder die Heimreise in den Schwarzwald an.