RSSTG Aktuell

Projektwoche 2 ist im vollen Gange

Die Woche vom 12.März bis zum 23. März steht ganz im Zeichen des projektorientierten Unterrichts. Je nach Klassenstufe werden Klassen aufgelöst, um spezielle Projektgruppen zu bilden. Andere Stufen gehen auf Exkursionen oder bereiten beispielsweise ein Musical vor. Im ganzen Schulhaus verteilt, arbeiten Schüler an ihren unterschiedlichen Projekten. Die achten Klassen sind auf vier verschiedene WVR-Projekte (Wirtschaften Verwalten Recht) verteilt. Die Gestaltung des Schulhauses, Fundraising und ein FairTrade-Schülercafé sind hier die vorherrschenden Themen, mit denen sich die Schüler auseinander setzten. Die Schüler der neunten Klassen sammeln im Berufspraktikum Erfahrungen und erfahren viel über ihre möglichen Berufswünsche. Die Schüler der zehnten Klassen setzen sich mit der schmerzhaften, jüngeren Geschichte Deutschlands auseinander, indem sie das ehemalige Konzentrationslager Natzweiler-Struthof im Elsass besichtigen.

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Produkte und Veranstaltungen, die aus den Projektgruppen hervorgehen, sollen den Schülerinnen und Schülern vor Augen führen, zu welchen Leistungen sie in ihren Gruppen fähig sind und das Leben in der Schule bereichern.

Text & Bilder: Gronert

 

Naturerlebnis Schneeschuhwanderung

 

Achtklässler der Realschule St. Georgen haben ihre Premiere auf Schneeschuhen

 

In den Tagen vom 27. Februar bis 06. März 2018 wurde erstmals mit allen Achtklässlern der Realschule St. Georgen eine Schneeschuhwanderung durchgeführt. Vor dem Aufbruch wurden die Jugendlichen zunächst einmal in „Materialkunde“ unterrichtet. Auch wenn es einfach erscheint, war es unabdingbar, dass das Einstellen der Schneeschuhe zunächst im Warmen und Trockenen geübt wurde. Nur so konnte im Anschluss ein reibungsloser Ablauf unter Realbedingungen gewährleistet werden. Gestartet wurde direkt vom Schulhof aus. Die Wanderung, die an verschiedenen Tagen jeweils im Klassenverband stattfand, führte vom Bildungszentrum zunächst in Richtung Silberbrunnen. Nach wenigen Gehminuten erreichte man schließlich den Waldrand mit schönem Blick zurück auf die Kulisse der sonnigen Bergstadt. Dort war dann auch der geeignete Platz zum Grillen. Unterbrochen wurden die Etappen an ausgewählten Punkten, um mit den Schülerinnen und Schülern Kooperations- und Vertrauensspiele durchzuführen – selbstverständlich alles auf den Schneeschuhen. Aber auch Fachinhalte des Bildungsplans kamen nicht zu kurz. So lernten Schülerinnen und Schüler unter anderem den Aufbau von Eiskristallen, indem sie diese vor schwarzem Hintergrund durch eine Lupe betrachten durften. Zurück zum Bildungszentrum führte der Weg über die Glashöfe und am Lorenzhaus vorbei. Ganz nebenbei stärkte diese Exkursion nicht nur soziale Verhaltensweisen der Jugendlichen untereinander, sondern auch die Lehrer-Schüler-Beziehung in den einzelnen Klassen.

 

[Bild und Text: Marcel-Angelo Ginter]

Individueller Skitag mit Schneeschuhwandern und Erlebnispädagogik

Trotz winterlichen Minustemperaturen verbrachte die 8a ihren individuellen Skitag am letzten Donnerstag im Sonnenschein mit Schneeschuhlaufen rund um St. Georgen. 

 Am Morgen gab es zuerst eine Einführung in den Umgang mit den Schneeschuhen, welche vom Schulnetzwerk gemeinsam angeschafften wurden. Diese wurden zunächst im Warmen auf die jeweiligen Füße angepasst. Danach ging es von der Schule aus in Richtung Wald und Trimm-dich-Pfad. Trotz langer und ausgiebiger Einführung in das Anlegen der Schneeschuhe gab es an einigen Stellen anfangs noch Unsicherheiten. Einige der Schüler verloren schon auf den ersten Metern ihre Schneeschuhe, sodass die begleitenden Lehrkräfte Herr Ilka und Frau Gutjahr auf den ersten Metern von einem losen Schneeschuh zum nächsten eilen mussten. 

 Doch schon bald kam die Klasse deutlich schneller vorwärts und die Schuhe hielten besser an den Füßen. Der Klassenzusammenhalt wuchs mit jedem Meter. Die Schüler konnten sich nun gegenseitig helfen und wurden immer sicherer mit dem ungewohnten Schuhwerk. Selbst eine schwierige Gruppenübung, einem gegenseitigen Sitzkreis, bei dem Vertrauen und gute Zusammenarbeit gefragt waren, meisterten die Schüler der Klasse 8a nach kurzer Übung in Rekordzeit.

Mit Aussicht auf St. Georgen wärmte sich die Gruppe an einem kleinen Lagerfeuer. Frisch gegrillte Würstchen sorgten dabei für das leibliche Wohl.

Einen direkten Rückweg zur Schule führten einige Schüler der Klasse an. Kurzzeitig wurde das Vertrauen in die Führungspersonen in Frage gestellt, doch wurde die Gruppe nicht in die Irre geführt. Alle kamen wohlbehalten und nicht allzu durchgefroren in der Schule an.

Durch diesen Skitag mit erlebnispädagogischem Konzept konnten die Klasse und die Lehrkräfte einiges zur Vertiefung ihrer Klassengemeinschaft beitragen.

 

 

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Bilder: Ilka
Text: Gutjahr

Tag der offenen Tür an der Realschule St. Georgen

Für die Eltern und Grundschüler der vierten Klassen findet am

Freitag, 16. März 2018 um 17:00 Uhr an unserer Schule eine Besichtigung mit Unterrichtspräsentationen statt. Treffpunkt ist in der Pausenhalle.

 

Weiterlesen: Tag der offenen Tür 2018

Deutsch-französische Tage

 

Anlässlich der Erinnerung an den Elysée-Vertrag (deutsch-französischer Freundschaftsvertrag), der am 22. Januar 1963 von Bundeskanzler Konrad Adenauer und vom französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle unterzeichnet wurde, werden jedes Jahr vom Deutsch-Französischen Jugendwerk im Januar deutsch-französische Tage durchgeführt. Unsere Bewerbung um eine Projektförderung war erfolgreich und so fuhren 37 Sechstklässler, die das Fach Französisch gewählt hatten, am Montag zu einem Tagesausflug ins Elsass.

Unsere erste Station war das Lebkuchenmuseum in Gertwiller. Dort lernten wir alles über die Geschichte des Lebkuchens, durften auch selbst ein „Mannele“ verzieren und mit nach Hause nehmen. Danach gings ausgestattet mit Einkaufszettel und Geldtäschchen in einen französischen Supermarkt, um dort alle Zutaten für ein französisches Frühstück am nächsten Morgen zu besorgen. Dabei konnten schon die ersten Französisch-Kenntnisse getestet und die eigens für den Ausflug gelernten Vokabeln angewandt werden.

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Straßburg mit seinem alten Stadtviertel Petite France, dem Münster und der schönen Altstadt war unser Ziel am Nachmittag. Dort machten wir einen Stadtrundgang zur ersten Orientierung. Eine Überraschung erwartete die Gruppe in einer kleinen Boulangerie am Weg: jeder Teilnehmer durfte einen Kougelhoupf zum Probieren mit nach Hause nehmen. Nach einer kurzen Shoppingpause besichtigten wir noch das Münster. Leider musste die Bootsfahrt auf der Ill wegen Überflutungen ausfallen.

Auf dem Rückweg nahmen viele Schüler an einem kleinen Quiz teil und testeten ihr landeskundliches Wissen. Dabei gab es auch eine Kleinigkeit zu gewinnen.

Das vielfältige Frühstück am nächsten Morgen mit Brioche, Baguette, Croissants und vielen anderen Leckereien, ließ das verregnete Wetter am Vortag schnell vergessen. Dabei wurden auch beiläufig weitere Vokabeln gelernt, z.B. die Obstsorten auf den Marmeladegläsern.

Barbara Schneider