Schulsanitätsdienst der Realschule St. Georgen

 

Seit dem Schuljahr 2011/20012 besteht an der Realschule, unter der Leitung von Herrn Ginter, ein Schulsanitätsdienst. Diese Initiative wird vom Jugendrotkreuz gefördert und unterstützt. Dies betrifft in erster Linie das Stellen eines Ausbilders und didaktischer Materialien. Die Schule hingegen sorgt für die strukturellen und konzeptionellen Voraussetzungen. Im Schuljahr 2012/2013 wurde deshalb auch eine Kooperationsvereinbarung mit dem Jugendrotkreuz unterzeichnet.

Der Schulsanitätsdienst ergänzt und sichert die Erste-Hilfe-Versorgung im Bildungszentrum. Schüler, die in Erster Hilfe ausgebildet sind, stellen im Rahmen des Schulsanitätsdienstes – mit ihren Lehrern – die Erstversorgung ihrer Mitschüler und Lehrer im Falle von Unfällen, Verletzungen, Krankheit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sicher. Auch bei sportlichen oder anderen Schulveranstaltungen leisten Schulsanitäter Erste Hilfe. Sie sind – einem von ihnen aufgestellten Dienstplan folgend – in den Schulpausen bereit, im Falle einer Verletzung sofort tätig zu werden. Darüber hinaus verwalten die Schulsanitäter zusammen mit ihrem Betreuungslehrer die Sanitätsmaterialien des Sanitätsraumes und halten diese in Stand.

In diesem Sinne ist das primäre Ziel des Schulsanitätsdienstes, zu helfen. Damit leistet er – auch im Sinne des präventiven Gedankens (KJHG § 1 Abs. 3+4, § 11, § 16) – einen Beitrag zur Förderung von Kindern und Jugendlichen, mit dem Ziel, Selbstbestimmung und Verantwortungsbewusstsein zu stärken (vgl. Schulsanitätsdienst an Ihrer Schule: Mit Sicherheit in die Zukunft! DRK Landesverband Westfalen –Lippe und Nordrhein).


Schulsanitäter werden können Schüler der Realschule ab der siebten Klasse. Voraussetzung ist die erfolgreiche Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs von sechzehn Unterrichtsstunden, der für eine ständige Sicherung des Nachwuchses jedes Schuljahr an der Schule durchgeführt wird. Die Mitarbeit im Schulsanitätsdienst wird im Zeugnis als AG eingetragen.

Marcel-Angelo Ginter